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Toolbox

Ergebnisse lesen

Was die Ampelfarben der Befunde bedeuten, was die Tabs Ergebnis, Rohdaten und Befehl zeigen und wie du einen Bericht kopierst oder exportierst.

Jeder Check der iw Toolbox liefert sein Ergebnis im gleichen Aufbau. Wer ihn einmal kennt, liest jeden Bericht auf einen Blick.

Die Kopfzeile

Über dem Ergebnis steht, was geprüft wurde, etwa inwendo.de A oder inwendo.de. Davor sitzt ein großer Statuspunkt in der Farbe des schlechtesten Befunds. Rechts zählen kleine Punkte, wie viele Befunde es je Stufe gibt. Ganz rechts liegt das Symbol zum Exportieren.

Die vier Stufen

Farbe Stufe Bedeutung
Grün In Ordnung Geprüft und korrekt. Nichts zu tun.
Blau Hinweis Zur Information, etwa die Antwortzeit, eine CNAME-Kette oder der nächste Signaturablauf. Kein Fehler.
Gelb Warnung Funktioniert, ist aber riskant oder unüblich. Solltest du dir ansehen.
Rot Fehler Etwas ist kaputt oder fehlt, mit spürbaren Folgen für Erreichbarkeit oder Zustellung.

Fährst du mit der Maus über einen Punkt, erscheint der Name der Stufe. Die Befunde sind nach Schwere sortiert, Fehler stehen oben. Jeder Befund besteht aus einer fett gesetzten Aussage und, wo nötig, einer Zeile darunter, die erklärt, woran es liegt und was zu tun ist.

Ein blauer Gesamtpunkt heißt also nicht „schlecht”, sondern nur: Es gibt etwas zu wissen, aber nichts zu reparieren.

Die Tabs

Unter der Kopfzeile wechselst du zwischen drei Ansichten. Die Zahl in Klammern zeigt, wie viele Einträge darin stecken.

Ergebnis

Oben die Befunde, darunter die Tabellen des Checks, etwa Antwort beim DNS Lookup, Vertrauenskette bei der DNSSEC-Prüfung oder Nameserver bei der Nameserver-Prüfung. Leere Zellen zeigen einen Strich. Jede Tabelle hat rechts oben das Symbol Als Text kopieren. Es kopiert die Tabelle mit Tabulatoren getrennt, so dass du sie direkt in eine Tabellenkalkulation oder ein Ticket einfügen kannst.

Rohdaten

Jede DNS-Antwort, die der Check bekommen hat, im dig-Format. Über jedem Block stehen der Befehl, das Protokoll (UDP, TCP oder DoH) und die Antwortzeit. Checks, die nicht nur DNS fragen, legen hier weitere Rohdaten ab, zum Beispiel den SMTP-Dialog oder die übertragene Zone beim Zonentransfer-Test. Jeder Block hat oben rechts Kopieren.

Die Rohdaten sind die Stelle, an der du nachsiehst, wenn ein Befund nicht zu deiner Erwartung passt: Hier steht genau, was der Server geantwortet hat.

Befehl

Die dig-Befehle, mit denen sich das Ergebnis im Terminal nachstellen lässt, jeder Befehl nur einmal. Abfragen über DNS over HTTPS erscheinen als dig +https @…. Fragt ein Check gar kein DNS, etwa ein reiner HTTP-Check, steht dort Dieser Check hat keine DNS-Abfragen gestellt.

Seit dem letzten Lauf

Prüfst du dieselbe Eingabe mit demselben Werkzeug ein zweites Mal, vergleicht die App das Ergebnis mit dem vorigen Lauf aus dem Verlauf. Hat sich etwas geändert, steht über dem Ergebnis zum Beispiel:

Seit dem letzten Lauf: 1 neue, 2 entfallene Befunde.

Verglichen werden Aussage und Stufe der Befunde. Ein Befund, der von Warnung zu In Ordnung wechselt, zählt also als ein entfallener und ein neuer. Ist alles gleich geblieben, erscheint die Zeile nicht. So siehst du nach einer Änderung an DNS oder Mailserver sofort, ob sie gewirkt hat.

Exportieren

Das Teilen-Symbol rechts in der Kopfzeile (Exportieren) bietet vier Wege:

Eintrag Ergebnis
Als JSON kopieren der vollständige Bericht als JSON in der Zwischenablage
Als JSON speichern … dasselbe als Datei
Als CSV speichern … Befunde und alle Tabellen, mit Semikolon getrennt, so wie Excel in Deutschland es erwartet
Als PDF für Kunden … ein gestalteter Bericht mit inwendo-Fußzeile

Das JSON enthält Prüfgegenstand, Zeitpunkt, Gesamtstufe, alle Befunde mit Erklärung, alle Tabellen und die dig-Befehle. Es eignet sich zum Archivieren und zum Weiterverarbeiten in Scripts.

Das PDF zeigt das Gesamtergebnis, alle Befunde mit Erklärung und die Tabellen, aber keine Rohdaten. Es ist für Leute gedacht, die kein dig lesen wollen. Beim Domain-Komplettbericht kommt eine farbige Übersicht aller Teilprüfungen dazu.